Source: OJ L 277, 27/10/2022, p. 1–102Consolidated text

Current language: DE

Artikel 52 Sanktionen


Summary What does Article 52 of the DSA regulation say?

This article sets out the penalty framework that Member States must establish to enforce compliance with the regulation against providers of intermediary services.

It delegates the rule-making on penalties to Member States while setting clear upper limits on the fines and periodic payments that can be imposed.

It directly complements Article 51, which establishes the investigatory and enforcement powers that Digital Services Coordinators can exercise.

Important points:

  • Member States are required to establish penalty rules for providers of intermediary services and notify the Commission of those rules and any subsequent changes.
  • The maximum fine for breaching an obligation under the regulation is 6% of the provider's annual worldwide turnover, while fines for information-related failures or non-cooperation with inspections are capped at 1%.
  • The maximum periodic penalty payment for ongoing non-compliance is 5% of the provider's average daily worldwide turnover or income per day, from the date specified in the relevant decision.

Springlex's summary of the article is a reading aid, not a substitute for the legal text.

    1. Die Mitgliedstaaten erlassen Vorschriften über Sanktionen, die bei Zuwiderhandlungen der Anbieter von Vermittlungsdiensten, die in ihre Zuständigkeit fallen, gegen diese Verordnung zu verhängen sind, und treffen alle für die Anwendung der Sanktionen im Einklang mit Artikel 51 erforderlichen Maßnahmen.

    1. Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission diese Vorschriften und Maßnahmen mit und melden ihr unverzüglich alle diesbezüglichen Änderungen.

    1. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Höchstbetrag der Geldbußen, die bei Nichteinhaltung einer in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtung verhängt werden können, 6 % des weltweiten Jahresumsatzes des betreffenden Anbieters von Vermittlungsdiensten im vorangegangenen Geschäftsjahr beträgt. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Höchstbetrag der Geldbußen, die bei Bereitstellung unrichtiger, unvollständiger oder irreführender Informationen, beim Versäumnis einer Antwort oder der Berichtigung unrichtiger, unvollständiger oder irreführender Informationen sowie bei der Nichtduldung einer Nachprüfung verhängt werden können, 1 % des weltweiten Jahresumsatzes des betreffenden Anbieters von Vermittlungsdiensten oder der betreffenden Person im vorangegangenen Geschäftsjahr beträgt.

    1. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Höchstbetrag eines Zwangsgelds 5 % des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes oder der durchschnittlichen weltweiten Tageseinnahmen des betreffenden Anbieters von Vermittlungsdiensten im vorangegangenen Geschäftsjahr, berechnet ab dem in dem betreffenden Beschluss genannten Datum, beträgt.

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