Source: OJ L, 2024/1774, 25.6.2024

Current language: DE

Artikel 12 Datenaufzeichnung


Summary What does Article 12 of the RTS on ICT risk management framework say?

This article establishes the logging requirements that financial entities must put in place as part of their broader safeguards against intrusions and data misuse.

It sets out what a compliant logging framework must look like in practice: what to log, how detailed those logs should be, how to protect them, and how to ensure the logging infrastructure itself remains functional.

The article connects directly to Article 24 on anomalous activity detection, making logging a foundational enabler of that broader detection capability.

It also ties to Article 21, since access control events are explicitly among the categories that must be logged.

Important points:

  • Develop, document, and implement logging procedures covering access control, capacity management, change management, ICT operations, and network traffic activities.
  • Protect log data against tampering, deletion, and unauthorised access, and put in place measures to detect failures of the logging systems themselves.
  • Synchronise the clocks of all ICT systems to a documented reliable reference time source to ensure log integrity across the estate.

Springlex's summary of the article, a reading aid, not a substitute for the legal text.

    1. Die Finanzunternehmen entwickeln, dokumentieren und implementieren im Rahmen der Schutzvorkehrungen gegen Eindringen und Missbrauch von Daten Verfahren, Protokolle und Tools für die Datenaufzeichnung.

    1. Die in Absatz 1 genannten Verfahren, Protokolle und Tools für die Datenaufzeichnung umfassen alle folgenden Elemente:

      1. die Ermittlung der aufzuzeichnenden Ereignisse, die Speicherfrist für die Datenaufzeichnungen und die Maßnahmen zur Sicherung und Verarbeitung der Aufzeichnungsdaten unter Berücksichtigung des Zwecks, für den die Datenaufzeichnungen erstellt werden;

      2. die Abstimmung des Detaillierungsgrads der Datenaufzeichnungen auf deren Zweck und Verwendung, um die wirksame Erkennung anomaler Aktivitäten nach Artikel 24 zu ermöglichen;

      3. die Anforderung, Ereignisse aufzuzeichnen, die sämtliche der folgenden Aspekte betreffen:

        1. logische und physische Zugangskontrolle nach Artikel 21 und Identitätsmanagement,

        2. Kapazitätsmanagement,

        3. Änderungsmanagement,

        4. IKT-Vorgänge, einschließlich IKT-Systemaktivitäten,

        5. Netzwerkverkehrsaktivitäten, einschließlich der Leistung der IKT-Netzwerke;

      4. Maßnahmen zum Schutz von Datenaufzeichnungssystemen und -informationen vor Manipulation, Löschung und unbefugtem Zugriff mit Blick auf gespeicherte, übermittelte oder gegebenenfalls gerade verwendete Daten;

      5. Maßnahmen zur Erkennung eines Ausfalls von Datenaufzeichnungssystemen;

      6. unbeschadet etwaiger im Unionsrecht oder nationalen Recht festgelegter anwendbarer rechtlicher Anforderungen die Synchronisierung der Uhren jedes IKT-Systems des Finanzunternehmens auf der Grundlage einer dokumentierten zuverlässigen Referenzzeitquelle.

    2. Für die Zwecke von Buchstabe a legen die Finanzunternehmen die Speicherfrist fest und tragen dabei den Geschäftszielen und den Zielen für die Informationssicherheit, dem Grund, weshalb das Ereignis aufgezeichnet wurde, und den Ergebnissen der IKT-Risikobewertung Rechnung.

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