Source: OJ L, 2024/1772, 25.6.2024Current language: DE
- Digital operational resilience in the financial sector
ICT-related incidents
- RTS on incident classification
Artikel 3 Dauer und Ausfallzeiten
Summary What does Article 3 of the RTS on incident classification say?
This article provides the technical rules for how financial entities must measure two distinct but related time-based criteria relevant to incident classification under Article 18(1)(b) of DORA: the overall duration of an incident and the service downtime it causes.
It establishes clear start and end points for each measurement, while also providing practical fallback rules for situations where exact timings cannot be determined, such as permitting the use of estimates or log data.
Important points:
- Measure incident duration from the moment the incident occurs to the moment it is resolved, falling back to detection time or log records where the start cannot be determined.
- Measure service downtime from the moment the service becomes fully or partially unavailable to the moment it is restored to its prior level, including any delayed service delivery following restoration.
- Where exact timings cannot be verified, apply estimates to ensure measurement obligations are still fulfilled.
Springlex's summary of the article, a reading aid, not a substitute for the legal text.
Die Finanzunternehmen messen die in Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2022/2554 genannte Dauer eines Vorfalls ab dem Zeitpunkt des Eintritts des Vorfalls bis zum Zeitpunkt der Behebung des Vorfalls.
Können die Finanzunternehmen den Eintrittszeitpunkt des Vorfalls nicht bestimmen, messen sie die Dauer des Vorfalls ab dem Zeitpunkt seiner Feststellung. Wissen Finanzunternehmen schon um den Vorfall, bevor er festgestellt wurde, messen sie die Dauer ab dem Zeitpunkt, zu dem der Vorfall in den Netzwerk- oder Systemprotokollen oder anderen Datenquellen aufgezeichnet wurde.
Wissen Finanzunternehmen noch nicht, wann der Vorfall behoben sein wird, oder können sie Aufzeichnungen in Protokollen oder anderen Datenquellen nicht verifizieren, so ziehen sie Schätzungen heran.
Finanzunternehmen messen die in Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2022/2554 genannten Ausfallzeiten bei einem Vorfall ab dem Zeitpunkt, zu dem der Dienst für Kunden, finanzielle Gegenparteien oder andere interne oder externe Nutzer ganz oder teilweise nicht mehr verfügbar ist, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die regulären Tätigkeiten oder Vorgänge in dem vor dem Vorfall herrschenden Umfang wiederhergestellt sind. Führen die Ausfallzeiten nach der Wiederherstellung der regulären Tätigkeiten oder Vorgänge zu einer Verzögerung bei der Bereitstellung von Dienstleistungen, so werden die Ausfallzeiten vom Beginn des Vorfalls bis zu dem Zeitpunkt gemessen, zu dem die verzögerte Dienstleistung in vollem Umfang erbracht ist.
Können die Finanzunternehmen den Beginn der Ausfallzeiten nicht bestimmen, messen sie die Dauer der Ausfallzeiten ab dem Zeitpunkt ihrer Feststellung.
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